eChomutov - Galerie Špejchar (Der Speicher)
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Galerie Špejchar (Der Speicher)

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Die heutige Galerie Špejchar befindet sich auf dem Marktplatz des 1. Mai wurde am Rande des Jesuiten- Areals in den Jahren 1590-1613 errichtet und vor dem Abschluss der Bauarbeiten in der benachbarten Kirche St. Ignatius diente sie als erstes Oratorium der Gesellschaft Jesu.

Die Vertreter dieses Klosterordens des römisch-katholischen Kirche sind in die Stadt auf Einladung von dem Chomutover Herrn Jiri Popel von Lobkowitz angekommen,  der von einem ähnlichen Akt des Herrn Wilhelm von Rosenberg, bereits am 14.Februar 1589 inspiriert wurde  mit der Mission, die lokale protestantische Bevölkerung zum Katholizismus zu wenden. Von den Besitzern der Stadt wurde dann unter anderem über die Entstehung eines großen Jesuiten-Areals am unteren Rand des Marktplatzes entschieden, für dessen Bau es notwendig war insgesamt vierzehn Stadthäuser abzukaufen. Ein Jahr später (am 14. August 1590) legten Popels Töchter Eva Eusebie und Anna Marie den Grundstein dieses Areals. Zunächst wurde die Aufmerksamkeit auf den Aufbau von dem Seminargebäude und den Wohnheimen konzentriert, während am 4. Januar 1591 deren erster Rektor Martin Bast ernannt wurde.  Während der Sommermonate des Jahres kam es zu einem Aufstandder Protestanten, welche das Schloss und das Jesuiten-Areal angegriffen haben, und die Mitglieder des Ordens waren sogar zur Flucht gezwungen. Die Arbeiten im unteren Teil des Marktplatzes konnten so erst nach der Unterdrückung  des Aufstands weiter fortgesetzt werden. Im Jahre 1613 wurde der Bau von dem Gebäude der heutigen städtischen Galerie abgeschlossen, wo über dem gewölbten Erdgeschoss der erste provisorische Sakralraum entstand, welcher bis zu der religiösen Einweihung der Kirche  des heiligen Ignatius im Jahre 1671 diente. Inzwischen aber waren Mitglieder der Gesellschaft Jesu wiederholt zum Verlassen des Areals gezwungen. Dies geschah nach dem Zweiten Prager Fenstersturz im Jahre 1618, als nach dem Dekret das sämtliche Eigentum der Chomutover Jesuiten beschlagnahmt wurde. Die Rückkehr wurde erst nach der Schlacht auf dem Weißen  Berg erlaubt (8. November 1620), danach hat die religiöse Ordnung eine außergewöhnliche Macht und Eigentum gewonnen und dadurch weiter bedeutend das ganze Geschehen in Chomutov beeinflusst. Im Innenbereich der Kirche des heiligen Ignatius fanden die Gottesdienste statt und "Špejchar" wurde weiterhin als Refektorium (gemeinsamer Speisesaal der Mönche), oder als Theater ausgenutzt. Eine grundlegende Änderung trat im Jahre 1773 bei, als den gesamten Komplex die Armee besetzte und zu ihren militärischen Aktivitäten angepasst hat, die hier einen Lebensmittellager gründete (Getreidespeicher "Špejchar"). Später befand sich auf dieser Stelle ein Lager von dem Geschäftmit Industrieware, das glücklicherweise im Jahre 1979 abgeschafft wurde, und das verfallende Renaissance-Gebäude sollte zu einem späteren Zeitpunkt in einen Mehrzweck-Theater für 200 Zuschauer umgewandelt werden. Schließlich aber entstand hier ein Ausstellungsraum mit Balkon im ersten Geschoß und kleineren Räumen im Kellergeschoß. Das gesamte Gebäude des ersten Jesuiten-Sakramenthauses ist nun in den  Öffnungszeiten den Besuchern zugänglich. 

(BARINKA Michal, 08/2010)

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