eChomutov - Das Haus Nr. 9
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Das Haus Nr. 9

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In der städtischen Denkmalschutzzone steht ein spätgotisches Haus Nr. 9, das zugleich zu der ältesten Bürgerhäusern in Chomutov zählt.

Das einstöckige Reihengebäude mit  den Arkaden, wird auch Collin-Haus genannt. Es zeichnet sich aus durch sein Rautengewölbe des Baumeisters Hans Schaffer von Cheb, aus den 90. Jahren des 15. Jahrhunderts, welches sich in den Arkaden auf dem Marktplatz, in den Sälen im Erdgeschoss des Hauses, befindet. Das heutige Gebäude entstand auf der Stelle von zwei früh-mittelalterlichen Gebäuden, die durch einen Keller verfügten, wobei bis heute nur ein Teil des Ursprünglichen erhalten geblieben ist, und zwar unter dem rechten Haus. Das heutige Gebäude wurde von der Familie Collin rund um das Jahr 1450 erbaut, als nach den Hussitenkriegen die beiden ursprünglichen Gebäuden verschwunden sind. Die Familie besaß außerdem auch ziemlich große Grundstücke (hauptsächlich Weinberge), was auch bei der sehr aufwendigen Dekoration zum Ausdruck kam. Darüber hinaus wurde dem Haus das so genannte Braurecht gegeben, seit dieser Zeit diente es als Gasthaus. Die Familie Collin hatte das Haus bis zum Jahre 1530 im Besitz, danach kaufte es Herr Daniel Reinhard, der zugleich zum Verwalter für die nächsten 28 Jahre wurde. Seit  dem Jahre 1558 wurde es Eigentum von Mikulas Wolf und 32 Jahre später kehrt es zurück in den Besitz der Gründerfamilie bis  zu ihrem Aussterben. Im Jahre 1556 wurde von dem Herr von Veitmile dem Haus Nr. 9 ein Sonderrecht erteilt,  höhere Gesellschaft zu unterbringen, was aus diesem Objekt ein repräsentatives Gebäude der Stadt getan hat. Nach dem erworbenen  Recht hatte der damalige Besitzer Daniel Reinhard die Adeligen mit dem Essen, Trinken, Heu und Hafer für ihre Pferde und Bespannungen versorgen dürfen, durfte die Preise für die Unterkunft nicht zu Überteuern, sondern die Gebühren entsprechend ihrem Status und Reichtum verlangen. " Alle Gebühren mussten im Voraus bezahlt werden und die Betriebs- zeit des Gasthauses hat sich nach der Glocke des Rathauses gerichtet. Das Haus erlag jedoch, wie die meisten Gebäude in Chomutov, am 24 Juli 1598, einem Feuer, welchen wahrscheinlich beim Kochen Goldschmieds Magd gründete. Nach dieser Tragödie hat es einen kompletten Umbau des Gebäudes gegeben, so dass der Eigentümer  des Gebäudes (ein Katholik, welcher von dem Stadtrat vertrieben wurde) im Jahre 1618 die Söldner der Standesarmee beherbergen konnte. Später übergeht das Haus ins Eigentum der Stadt und wird mehrmals umgebaut, während die aktuelle klassizistische Ausschmückung erst aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert stammt. Die letzte bedeutende Rekonstruktion des Hauses wurde in den 50. Jahren des 20. Jahrhunderts gemacht, als die neue Bogenummantelung  der Fenster sowie der Tür im Erdgeschoss durchgeführt wurde. Im Restaurant mit einer Tradition von mehr als 500 Jahren können wir so heute nicht nur das oben genannte Rautengewölbe bewundern, sondern auch die gotische Treppenanlage mit dem Portal, der in den Keller führt, und weiter die Renaissance-Balkendecken in der ersten Etage. 


(BARINKA Michal, 07/2010)

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