eChomutov - Stadtturm
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Stadtturm

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An die Südfassade der gotischen Dechanalkirche der Jungfrau Maria Himmelfahrt liegt der vom weitem  sichtbare Stadtturm an, der fast 54 Meter hoch ist, und eine wahre Dominante des historischen Zentrums ist.

Dieser wurde im Jahre 1525 zu Ende gebaut und während seiner gesamten Existenz war er im Besitz der Stadt. Es ist ein Bau mit vierseitiger Konstruktion, mit vier Etagen, wobei das Erdgeschoß eine Kirchenhalle bildet. Eine Besonderheit ist die Decke im Eingangsbereich über dem Treppenhaus, dass ein Rautengewölbe aus dem Umbruch des 15 und 16. Jahrhundert bildet. Solch ein Gewölbe der Wendeltreppe ist in unserer Gegend ganz einzigartig, und ähnliche Lösungen können nur im Deutschland oder Polen gesehen werden. Am 24. Juli 1598 wurde der Turm zuerst vom Feuer ergriffen, bei dem die ursprünglichen Glocken geschmolzen sind. Nach dem Jahre 1625 wurde das Gebäude überdacht und um die oberste Etage mit einem Wächterumgang erhöht, wo seinen Dienst der Turmwächter ausübte. Für seine Bedürfnisse wurden in dem Turm unter anderem auch mehrere Räume eingerichtet. Seine Aufgaben war, die umliegende Stadt zu kontrollieren und bei Gefahr den Alarm zu melden. Das wurde ihm zum Schicksal am 14. Mai 1639, als er vor der bevorstehenden Invasion durch die Schweden die Stadt gewarnt hat. Die Schweden haben nach der Eroberung von Chomutov den Unglücklichen vom Turm herunter gestürzt, ihm die Knochen gebrochen und ihn dann in den Brunnen geworfen. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges im Jahre 1651 wurde das Dach repariert, oben auf den Turm wurde ein Adler mit Krone platziert. Der Stadtturm war von Anfang an die Ursache häufiger Streitigkeiten in dem Stadtrat, weil die Reparaturen für die Verwaltung von Chomutov sehr teuer waren, wofür sich dieses bedeutende Denkmal unter den Ratsherren den Namen "Haifisch Nr. Eins" verdient hat. Die Arbeiten am Turm wurden kontinuierlich bis 1873 durchgeführt, als der Turm endlich vollkommen umgebaut war. Die Erneuerung aus den Jahren 1873-1874 hat dieser Dominante ihr heutiges Aussehen eingeprägt. Der letzte Umbau des Objektes fand vom Frühjahr 1985 bis Sommer 1990 statt, während dessen der Turmknopf heruntergebracht wurde, in dem sich die Kasten mit zeitgenössischen Dokumenten befanden. Im Juli 1990 wurde der Stadtturm als Aussichtsturm mit der Exposition aus der Historie der Stadt zugänglich gemacht. Über dem Eingangstor kann man bis heute die heraldische Säule mit drei Wappenschildern übereinander (aus dem Jahre 1542) sehen. Der niedrigste Schild ist das Wappen des Ordens der Deutschen Ritter, das die Stadt von 1252 bis 1411 verwaltet hat. Der mittlere Schild  besteht aus einem Wappen von Jan Calta von Kamenna Hora, dessen Herrschen 20 Jahre seit 1445 dauerte, und dem Tschechischen Löwen, welcher an die Erteilung des Stadtwappens im Jahre 1457 von dem König Ladislav Pohrobek (Nachgeborene) erinnert. Der höchste Schild ist das Wappen der Vietmils, die Chomutov in dem Zeitraum  1483-1560 im Besitz hatten. Am Eingangstor befindet sich unter anderem auch eine Statue des hl. Florian - einem der Vierzehn heiligen Nothelfer. 

(BARINKA Michal, 07/2010)

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