eChomutov - Kirche des heiligen Ignatius
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Kirche des heiligen Ignatius

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Die Ehemalige Jesuitenkirche des heiligen Ignatius, welche im Abschluß der rechten unteren Marktplatzseite liegt, ist ein früh- barockes Gebäude mit der zweitürmigen Stirnseite, die in den Jahren 1663-1668 gebaut wurde.

Die Jesuiten wurden in diese Region in den Zeiten des Inhabers Jiri Popel von Lobkowicz berufen, und am 25. Februar 1663 wurde in dem Prager Klementium unter Anwesenheit des Priors der Provinz der Gesellschaft Jesu des Herrn P.Johannes Sax die Vereinbarung über den Aufbau des Gotteshauses und eines Teils des Kollegiums zwischen Chomutover Rektor des Kollegiums Hr. Jiri Helmreich und dem renommierten italienischen Architekten Carlo Lurago unterschrieben. Bereits im März am Anfang des Jahres haben die ersten Aushubarbeiten angefangen und am 3. Mai wurde sogar der Grundstein dieses einschiffigen Gebäudes mit drei Seitenkapellen auf beiden Seiten gelegt. Das ganze Werk wurde fünf Jahre später abgeschlossen, danach zum Namenstag des Gründers des Ordens des heiligen Ignatius von Loyola wurde (31. Juli 1668) von dem ehemaligen Erzbischof von Prag Matous Ferdinand Sobek von Bilenberk dieser Sakralbau eingeweiht. Das sogenannte zweite Patrocinium (dh. Einweihung der Altareinrichtung) fand dann drei Jahre später statt. Das gesamte Jesuitenareal funktionierte bis zum Jahre 1773, als durch Entscheidung von Papst Clemens XIV. der Orden Societas Iesu aufgehoben wurde. Am 14. Oktober kam um 9 Uhr durch das Dekret von Kaiser Joseph II. in die Stadt die Beamterkommission. Sie hat alle Mitglieder des Ordens berufen lassen, hat Ihnen das Dekret über die Aufhebung gelesen, teilte den Anwesenden die Enthebung  von den Versprechen zum Orden mit und hat den Priestern verboten weiter zu dienen, predigen und bekennen. Die Kirche wurde dann für die folgenden 15 Jahre geschlossen, und als ein Bestandteil der Kaserne verblieb später das Gebäude bis zum Ende des Zweiten  Weltkrieges. Nach dem Februar 1948 diente das Sakramentshaus weder der Armee, noch dem Volk, was leider zum sehr leichten Ziel von Vandalen wurde. Eine Änderung tritt erst in 60. Jahren des 20. Jahrhunderts bei, als einige Vorschläge für den Wiederaufbau des Jesuiten-Areals erschienen. Später fing tatsächlich eine Rekonstruktion an, die im Jahre 2002 fertiggestellt wurde.Der Portikus trägt nun insgesamt fünf Statuen - links der heilige Georg,  der heilige Ignatius von Loyola, Jungfrau Maria mit Jesus, der heilige Francis Xavier und zum Abschluss der heilige Florian. Im Innenbereich des prächtigen Barockbautes können wir weiteres sehen, zum Beispiel  den barocken Hauptaltar aus den Jahren 1670-1680 mit einer neuzeitlichen Malerei, die Kanzel aus dem Ende des 17. Jahrhunderts und vor allem sehr hochwertige Stuckdekoration. Früher befand sich unter dem Gebäude eine Krypta mit achtzig Mumien der Mönche  und einem Schornsteinfeger, der diese Gruft ausrauben wollte, und nie wieder raus gekommen ist. Diese musste man aber wegen der Beschädigung öffnen, und die sterblichen Überreste wurden auf den Friedhof von Chomutov verlagert. Heutzutage dient die Kirche hauptsächlich als Ausstellungs- und Konzertraum. 

(BARINKA Michal, 08/2010)

Öffnungszeiten:

 

April - September
Dienstag, onnerstag 11:00–12:00 hod. 16:00–17:00 hod.
Samstag 10:00–12:00 hod., Sonntag 14:00–16:00 hod.

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