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Dechanalkirche der Jungfrau Maria Himmelfahrt

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In dem städtischen Denkmalschutzebiet befindet sich heute unter anderem auch eine spät- gotische Dechanalkirche der Jungfrau Maria Himmelfahrt mit dem Stadtturm.

Auf dieser Stelle stand davor eine halb hölzerne Kirche datiert zum Jahre 1290, die den Bewohnern der Stadt diente, rundherum mit einem Friedhof umgeben. In dem Laufe des 14. Jahrhunderts aber wurde das Gebäude umgebaut und gerade aus diesem Zeitabschnitt stammen die ältesten Teile des heutigen Objekts - dh. das Mauerwerk von dem Presbyterium und der Sakristei. Später im Jahre 1357 wurde diese Kapelle zur Pfarrkirche. Während der Attacken der Hussitenarmee im Jahre 1421 wurde die Kirche beschädigt, das verursachte auch ihre gesamte Rekonstruktion, und zwar in eine dreischiffige spätgotische Kirche in Saalform, wobei die Arbeiten an dem Bau im Jahre 1516 unter der Unterstützung der damaligen Inhaber der Stadt - der Familie Veitmile - begonnen haben. Neun Jahre später gab es jedoch einen Brand und das Gebäude wurde erst rund um das Jahr 1542 zu Ende gebaut. Ein Feuer ergriff das Gebäude auch noch am 24. Juli 1598, als ebenfalls fast die ganze Stadt niederbrannte und das Gotteshaus erneut umgebaut werden musste. Wichtig ist ohne Zweifel auch das Jahr 1619, als in die Kirche kurzfristig die vorherrschenden Protestanten eingesiedelt haben, die später von den Katholiken weg gejagt wurden. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde dieses Denkmal dreimal ausgeraubt (1632, 1639 und 1643) und die meisten Ausstattung wurde entfernt oder zerstört. Das halb zerfallene Gebäude wurde erst im Jahre 1662 repariert, zur gleichen Zeit, als die Kirche zu der Dechanalkirche wurde. Nach fast hundert Jahren hat aber in ihre Historie ein Kriegsereignis (Siebenjähriger Krieg) eingegriffen und auch dieses Mal wurde das Objekt geplündert und beschädigt. Im Jahre 1810 dann gab es das Aufheben von dem Friedhof, von welchem das Gotteshaus umgeben war, aber auf welchem es seit dem 15. Jahrhundert keine Beerdigungen mehr gab. Ein weiterer Wiederaufbau erfolgte in den Jahren 1873-1874 und gerade damals hat der Dechant farbige Kirchenfenster einbauen lassen. Ein weiteres interessantes Ereignis in der Geschichte der Kirche der Jungfrau Maria Himmelfahrt ist das Erdbeben im Jahre 1899, welche die Schließung des Gebäudes verursachte, und zwar bis zum Jahre 1911 wegen Bedrohungen des Zusammenbrechens. Die letzte wesentliche Änderung wurde dann  in den Jahren 1913-1915 durchgeführt, als der gegenwärtige Pseudo-Renaissance-Westgiebel entstanden ist. Im Gotteshaus gehören heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der barocke Altar aus dem Jahre 1723 mit der spätgotischen Statue der Madonna, weiter die barocken Bänke, die neugotische Orgel und auf dem westlichen Kirchenchor Darstellungen der sechzehn Heiligen (im Richtung vom Hauptaltar: der hl. Wenzel, hl. Johannes von Nepomuk, hl. Anna, hl. Erasmus, hl. Eustach, hl. Diviš, hl. Margaret Antiochio, hl. Pantaleon, hl. Barbora, hl. Kristoph, hl. Katharina von Alexandrien, hl. Blažej, hl. Jiljí, hl. Georg, hl. Akátius und hl. Cyriak). 


(BARINKA Michal, 07/2010)

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